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Die Behandlung der stillen Gesellschaft im Recht der Doppelbesteuerungsabkommen unter besonderer Berücksichtigung des OECD-Partnership-Reports

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Mathias Schönhaus

Die auch in anderen Rechtsordnungen bekannte Gesellschaftsform der stillen Gesellschaft wird bei grenzüberschreitenden Transaktionen häufig genutzt. Ihre Behandlung im jeweiligen nationalen Steuerrecht unterscheidet sich indes stark, was zu vielfältigen Fragen bei der Anwendung von Doppelbesteuerungsabkommen führt. Die Arbeit befasst sich mit der Abkommensberechtigung hinsichtlich ihrer Einkünfte und stellt Lösungen bei einer abweichenden Einkünftezurechnung dar, wobei Drittstaatenkonstellationen einbezogen sind. Ferner wird die abkommensrechtliche Einordnung des Gewinnanteils des stillen Gesellschafters untersucht. Ursachen, Konsequenzen und Lösungsansätze von Zuordnungskonflikten der Einkünfte der Gesellschafter einer stillen Gesellschaft werden analysiert. Dabei werden Bedeutung und Auswirkung des OECD-Partnership-Reports durchgehend kritisch gewürdigt.
Aus dem Inhalt: Grundlagen der stillen Gesellschaft im deutschen und ausländischen Gesellschafts- und Steuerrecht – Voraussetzungen der Abkommensberechtigung bei der stillen Gesellschaft – Abkommensberechtigung bei übereinstimmender und divergierender steuerlicher Behandlung – Abkommensrechtliche Behandlung des Gewinnanteils bei typisch und atypisch stillen Gesellschaftern – Lösung von Zuordnungskonflikten – Behandlung von Sondervergütungen des stillen Gesellschafters.