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Englische Sprachwissenschaft und Mediävistik: Standpunkte – Perspektiven – Neue Wege

English Linguistics and Medieval Studies: Positions – Perspectives – New Approaches- Proceedings of the Conference in Bamberg, May 21-22, 2004

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Gabriele Knappe

Dieser Band vereinigt 25 Beiträge zur Tagung Englische Sprachwissenschaft und Mediävistik: Standpunkte und Perspektiven, die vom 21. bis 22. Mai 2004 in Bamberg stattfand. Im Zentrum der Diskussion steht die Zukunft des Fachgebietes vor dem Hintergrund der Schwierigkeiten, mit denen speziell die historischen Fächer gegenwärtig konfrontiert sind. Der Band umfasst strategieorientierte Beiträge über Organisationsformen, Studientage, neue Medien in der Lehre, Grenzüberschreitungen bezüglich Medialität und Periodisierungen, darüber hinaus Einblicke in die Fachforschung in der historischen Sprach-, Literatur-, Kultur- und Buchwissenschaft und Stellungnahmen aus der englischen Didaktik, der gegenwartsorientierten Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft sowie der Kunstgeschichte. Er ist damit ein Dokument für die Aktualität und das große zukunftsträchtige, speziell auch interdisziplinäre Potenzial des Fachgebietes Englische Sprachwissenschaft und Mediävistik zu Beginn des 21. Jahrhunderts.
Aus dem Inhalt: Gabriele Knappe: Das Fach als Gegenstand der Fachtagung: Zu ihren Hintergründen, Zielen und den Konzepten von Tagung und Tagungsband – Renate Bauer: The poster session – Helmut Gneuss: Englische Sprachwissenschaft und Mediävistik: Vom Blick zurück zu den Aufgaben für Gegenwart und Zukunft – Luuk Houwen: Putting Old and Middle English studies back on the map: possible approaches and strategies – Hildegard L. C. Tristram: Warum die (Potsdamer) Studientage zum englischen Mittelalter (SEM)? - Zwecke und Nutzen – Guillaume Schiltz: Integration von E-Learning in der Präsenzlehre am Beispiel des Kurses «Einführung in die altenglische Sprache und Literatur» – Hans Sauer (mit Ursula Lenker): Das englische Mittelalter im Film - Perspektiven und Probleme: ein Bericht – Isolde Schmidt: Die Bedeutung der historischen englischen Sprachwissenschaft und Mediävistik für die Lehrerausbildung und Lehrpraxis - oder: «All education is about opening doors» – Martina Häcker: Theorie und Praxis des Lautwandels: Was die Analyse mittelenglischer Texte für die Theoriebildung im Bereich der Phonologie leisten kann – Gaby Waxenberger: Towards a phonology of the Old English runic inscriptions (epigraphical material): the phonemic inventory – Ilse Wischer: Die Anwendung moderner Tempus- und Aspekttheorien auf die altenglische Sprache – Inge B. Milfull: Historische Lexikographie heute – Ferdinand von Mengden: How myths persist: Jacob Grimm, the Long Hundred and duodecimal counting – Thomas Honegger: Historical pragmatics - in dialogue with the past – Roswitha Fischer: Die historischen Komponenten in den sogenannten «Bindestrich-Linguistiken» der neueren Zeit – Gabriele Müller-Oberhäuser: Buch und Lesen im historischen Wandel – Dominik Kuhn: Die altenglischen Glossen der Gebete in London, British Library, Arundel 155 in ihrem sprachlichen und kulturhistorischen Kontext – Janna Riedinger: Die altenglische Interlinearversion der Benediktinerregel: Edition und Kommentar – Winfried Rudolf: Altenglische Themapredigten als unfeste Texte - ein elektronisches Textkorpus – Andrew James Johnston: Mediävistik, Postcolonical Studies und Frühneuzeitforschung: Perspektiven des othering – Kathrin Prietzel: «Habban ond healdan» - Gefolgsherren und Gefolgsmänner in der altenglischen Literatur – Angelika Schröcker: MS Cotton Tiberius C.i and the question of (public) penance in late Anglo-Saxon England – Stephan Kohl: Die Bedeutung der Mediävistik aus der Sicht der Literatur- und Kulturwissenschaft – Pascal Fischer: Analyse und Interpretation literarischen Dialekts als Brücke zwischen den anglistischen Teildisziplinen – Bernd Mohnhaupt: Philologien - Kunstgeschichte - Mediävistik: Anmerkungen zu einem Dreiecksverhältnis.