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Textproduktive Methoden im Literaturunterricht

Eine fachdidaktische Studie zur Spiegelung fachdidaktischer Theorien und Konzepte in Lehrplänen, Lesebüchern und Unterrichtspraxis der Primarstufe

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Claudia Vorst

Die eigene Positionierung im Streit, ob Literatur im Deutschunterricht durch das Schreiben eigener Texte erschlossen werden dürfe oder sogar müsse, gehörte lange zu den meistbeanspruchten Selbstvergewisserungsmechanismen der noch jungen akademischen Deutschdidaktik. Wie die Adaption und Realisation des produktiven Literaturunterrichts durch die Praxis tatsächlich vonstatten ging, wurde dabei oft ausgeblendet. Im Fokus der Studie stehen Adaption und wissenschaftliche Fundierung der Konzeption im Spiegel von Lehrplänen und Lesebüchern der Grundschule, ergänzt um eine exemplarische Lehrerbefragung. Die Erörterung der Forschungsergebnisse, zwischen Jahrhunderte währender Fachgeschichte und aktuellen Bildungsstandards, lässt jedoch auch den Transfer auf andere Schulformen zu.
Aus dem Inhalt: Textproduktive Methoden im Deutschunterricht: Historische Wurzeln – Gegenwärtige Diskussion: Fundierungskategorien, Ziele, Kritik – Stellenwert und Funktion in Lehrplänen – Literaturdidaktische Konzeptionen und textproduktive Methoden in Lesebüchern – Exemplarische Lehrerbefragungen.