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Sprachliche Bildung und kulturelle Identitätsentwicklung im deutsch-albanischen Kontext

von Vjosa Hamiti (Band-Herausgeber:in) Brikena Kadzadej-Zavalani (Band-Herausgeber:in)
©2026 Sammelband 170 Seiten

Zusammenfassung

Das Buch widmet sich den komplexen Verflechtungen von Sprache, Kultur und Identität im deutsch-albanischen Kontext und adressiert zentrale Fragestellungen sprachlicher Bildung in mehrsprachigen und interkulturellen Bildungsräumen. Sprache wird dabei als kulturell, sozial und historisch konstituiertes Medium gefasst, das Wahrnehmungsmuster, Zugehörigkeiten und Bildungsprozesse prägt. Der Band versammelt interdisziplinäre Beiträge aus Linguistik, Sprachdidaktik, Literatur- und Kulturwissenschaft sowie Sprachgeschichte. Er fokussiert u.a. Mehrsprachigkeit, Bildungs- und Vermittlungskonzepte, kontrastive Sprachstrukturen, Prozesse kultureller Aushandlung sowie literarische und pragmatische Perspektiven. Das Werk verbindet theoretische, empirische und anwendungsbezogene Zugänge und eröffnet einen differenzierten Zugang zu aktuellen Debatten an der Schnittstelle von Sprache, Bildung und Kultur im europäischen und insbesondere deutsch-albanischen Zusammenhang.

Inhaltsverzeichnis

  • Umschlag
  • Titelseite
  • Copyright-Seite
  • Hingabe
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
  • Vorwort
  • Interkulturelle Bildung und Identitätsentwicklung: Impulse von Prof. Dr. Mario de Matteis (Brikena Kadzadej-Zavalani und Vjosa Hamiti)
  • 1. Einleitung
  • 2. Kultur prägt dabei Denken und Handeln oft unbewusst
  • 3. Das Wirken von Prof. Dr. Mario de Matteis
  • 4. De Mateis’ Beiträge zur Sprach- und Kulturvermittlung
  • 4.1 Historische Forschung: Die Via Egnatia als Kultur- und Identitätsachse
  • 4.2 AUS-Reihe – sprachliche Bildung, kulturelle Identität und Interkulturalität
  • 5. Fazit
  • Literaturverzeichnis
  • Handlungsorientiertes formatives Assessment im DaF-Unterricht (Karin Kleppin)
  • 1. Vorbemerkungen
  • 2. Einige theoretische Grundlagen des handlungsorientierten Assessments
  • 3. Konstruktion von Assessment-Aufgaben
  • 4. Einige Aufgabentypen und -formate in Abhängigkeit von zu testenden Teilkompetenzen
  • 4.1 Prüfen rezeptiver mündlicher und schriftlicher Kompetenzen (Hör- und Leseverstehen)
  • 4.2 Prüfen produktiver mündlicher und schriftlicher Kompetenzen (Sprechen und Schreiben)
  • 4.3 Prüfen von Kompetenzen der Mediation / Sprachmittlung
  • 4.4 Überprüfen sprachlicher Mittel
  • 5. Formen von Assessments im weiteren Sinn
  • 6. Bewertung und Feedback
  • 7. Ausblick
  • Literaturverzeichnis
  • Leben und lesen in mehr als einer Sprache?: Befunde, Probleme und Perspektiven der Entwicklung von Biliteralität im Migrationskontext (Basil Schader)
  • 1. Überblick
  • 2. Kontext: Die albanische Migration in der Schweiz; Anlage der Datenerhebung
  • 3. Selbsteinschätzung der Kompetenzen in Albanisch und Deutsch
  • 4. Literalität des Elternhauses
  • 5. Zur (bi-)literalen Praxis der befragten Schülerinnen und Schüler
  • 6. Zusammenschau
  • 7. Verhältnis der biliteralen Kompetenzen zu den Einzelsprachen
  • 8. Perspektiven
  • Literaturverzeichnis
  • Über I. Kadare und für M. De Matties persönlich – deutsch-albanische Bausteine (Dieter Nehring)
  • 1. Sa mirë (‚Wie gut‘)!
  • 2. Sa bukur (‚Wie schön‘)!
  • 3. Sa interesante (‚Wie interessant‘)!
  • 4. Sa e vlefshme (‚So wertvoll‘)!
  • Literaturverzeichnis
  • Tosk. lart und geg. nalt ‚hoch‘ (Bardhyl Demiraj)
  • 1. Einleitung
  • 2. Die sprachgeographische Verbreitung
  • 3. tosk. lart und geg. nalt
  • 4. Bisherige etymologische Ansätze für lart und nalt
  • Literaturverzeichnis
  • a) Siglen der Literaturquellen
  • b) Herausgeberschaft
  • c) Lexika
  • Sachliteratur und etymologische Wörterbücher
  • Bi-kulturelle DaF-/DaZ-Texte: Albaniens erstes Staatsoberhaupt war ein Deutscher! (Wilhelm Schellenberg)
  • 1. Einstieg
  • 2. Ausgangspunkte und Vorüberlegungen für den Umgang mit den Romanen
  • 3. Erläuterungen zum Umgang mit Izquierdos Schelmenroman in der DaF-Lehre
  • 4. Schlussbemerkungen: Resümee – Andenken − Ausblick
  • Literaturverzeichnis
  • Primärliteratur
  • a) Romane
  • b) Rezensionen
  • Sekundärliteratur
  • Arbeitsblätter: Einstieg in Izquierdos Roman König von Albanien
  • I Inhaltskern
  • II Verdichtete Buchpassagen (BP), u. a. als Erstlese-Eindruck für den Analyse-Einstieg
  • BP 1/Aus Kap. 8, S. 48 ff: Otto inszeniert ein unseriöses Hunderennen und kommt zu Geld
  • BP2/Aus Kap. 17. S.115 ff: Otto erfährt von seiner Ähnlichkeit mit Prinz Halim Eddine
  • BP3/Aus Kap. 44, Kap. 56: Otto lebt seine Macht − vom Anfangsstaunen bis zur Befehlsgewalt
  • BP4/Aus Kap. 56, Kap. 59, Kap. 61, Kap. 63: Otto und seine Freunde fliehen
  • Kulturelle Standards und Pragmatik in der interpersonalen Kommunikation: Deutschland und Nordmazedonien im Vergleich (Biljana Ivanovska und Gzim Xhaferri)
  • 1. Zum Begriff der Kultur
  • 2. Kulturelle Standards
  • 3. Kulturschock
  • 4. Pragmatische Missverständnisse in der interkulturellen Kommunikation
  • 5. Interkulturelle Kommunikationsstile und kulturelle Standards: deutscher und mazedonischer Kontext
  • 5.1 Direktheit und Indirektheit in der Kommunikation
  • 5.2 Hierarchie und Gleichheit in Kommunikationsbeziehungen
  • 5.3 Pünktlichkeit und Organisation
  • 6. Mazedonische Kulturstandards: Grundlagen für einen Vergleich
  • 7. Fazit
  • Literaturverzeichnis
  • Das Verb und seine Ergänzungen im Deutschen und im Albanischen (Emine Sadiku und Gladiola Popa)
  • 1. Einleitung
  • 2. Ergänzungen
  • 3. Ergänzungen im Deutschen
  • 4. Ergänzungen im Albanischen
  • 4.1 Die Akkusativergänzung
  • 4.2 Die Dativergänzung
  • 5. Conclusio
  • Literaturverzeichnis
  • Strategien zum Erlernen albanischer Verben als Fremdsprache (Genc Lafe)
  • 1. Überblick über den Albanischunterricht vor der Wende bis heute
  • 2. Der verbale Umlaut im Albanischen als Schlüsselphänomen der Verbformenbildung: Imperativ, Imperfekt und Nichtaktiv
  • 3. Das Verhältnis zwischen Konjunktiv und Futur in der albanischen Schriftsprache
  • Literaturverzeichnis
  • Das Albanische als Projekt nationaler Einheit und Kontrolle (1844–1990) (Edlira Bushati)
  • 1. Der lange Weg zu einer einheitlichen Sprache. Kurzer geschichtlicher Überblick
  • 2. Die Neuorientierung der Herausbildung der Standardsprache
  • 3. Fazit
  • Literaturverzeichnis
  • Internetquelle
  • Übersetzbarkeit kultureller Semantik in Michael Kohlhaas: Sprachliche und kulturelle Transformationen aus deutsch-albanischer Perspektive (Ema Kristo)
  • 1. Einleitung
  • 2. Theoretischer Rahmen
  • 2.1 Übersetzen als kultureller Prozess
  • 2.2 Äquivalenz, Domestizierung und Verfremdung
  • 2.3 Phraseologie und kulturelle Semantik
  • 2.4 Relevanz des deutsch-albanischen Übersetzungskontextes
  • 3. Methodologie
  • 3.1 Forschungsdesign und Korpusauswahl
  • 3.2 Analytischer Ansatz
  • 3.3 Begründung des Ansatzes
  • 3.4 Limitationen der Studie
  • 4. Analyse und Diskussion
  • 4.1 Sprachliche Verdichtung und syntaktische Transformationen
  • 4.2 Phraseologische Strukturen als kulturelle Marker
  • 4.3 Kulturelle Bedeutungsverschiebungen
  • 4.4 Interkulturelle Reflexion und hermeneutische Dimension
  • 5. Schlussfolgerungen
  • Literaturverzeichnis
  • Deutschsprachige Reiseberichte zu Albanien und Balkanvölkern 1910–1940: Ein interkultureller, literarischer, sozialer und politischer Beitrag (Hamsi Behluli)
  • Literaturverzeichnis
  • Autorenverzeichnis

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Basil Schader

Abb. 1: Vergleich der eigenen Kompetenzen in Albanisch und Deutsch in vier Anwendungsbereichen (Selbsteinschätzung)

Abb. 2: Das doppelte Eisbergmodell (nach Cummins 1980; aus Neugebauer/Nodari 1999)

Basil Schader

Tabelle 1: Wöchentliche Lesedauer und jährliche Schreibhäufigkeit in Albanisch, spezifiziert nach Befragten mit bzw. ohne HSK-Besuch

Biljana Ivanovska (Štip) und Gzim Xhaferri

Tabelle 1: Kulturstandards im mazedonischen Kontext

Emine Sadiku und Gladiola Popa

Tabelle 1: Ergänzungen im Deutschen

Tabelle 2: Ergänzungen im Albanischen

Genc Lafe

Tabelle 1: Zweigliedriger Umlaut (Verben der 2. Konjugation)

Tabelle 2: Zweigliedriger Umlaut (Verben der 3. Konjugation)

Tabelle 3: Dreigliedriger Umlaut (nur Verben der 2. Konjugation)

Tabelle 4: zgjedh ‚wählen‘

Tabelle 5: njoh ‚kennen; anerkennen‘

Ema Kristo

Tabelle 1: Phraseologische und semantische Verschiebungen im Übersetzungsprozess

Vorwort

Der Titel des Sammelbandes Sprachliche Bildung und kulturelle Identitätsentwicklung im deutsch-albanischen Kontext formuliert ein klares wissenschaftliches Programm: Aus der systematischen Auseinandersetzung mit Sprache erwachsen Brücken zwischen Kulturen.

Sprache wird dabei nicht lediglich als neutrales Instrument der Verständigung verstanden, sondern als zentrales Medium sozialer Beziehungen, kultureller Orientierung und individueller Identitätsbildung. Sprachliche Bildung ist in diesem Sinne stets auch kulturelle Bildung, da sie Wahrnehmungsmuster, Denkweisen und Zugehörigkeiten prägt und strukturiert.

Treffend bringt dies die Feststellung zum Ausdruck, dass „Sprache dazu dient, soziale Beziehungen und dadurch auch die eigene Identität aufzubauen“ (Mertins 2020, S. 168–169). Der Titel verweist somit auf einen dynamischen Prozess, in dem sprachwissenschaftliche Forschung, didaktische Praxis und kulturelle Reflexion untrennbar miteinander verbunden sind.

Vor diesem theoretischen und programmatischen Hintergrund wird der Band mit dem Beitrag von Brikena Kadzadej-Zavalani und Vjosa Hamiti eröffnet, der sprachliche Bildung und kulturelle Identitätsentwicklung im deutsch-albanischen Kontext reflektiert.

Aus sozialisationstheoretischer und kulturwissenschaftlicher Perspektive verstehen die Autorinnen Identität als einen dynamischen, sprachlich vermittelten Aushandlungsprozess, in dem Mehrsprachigkeit eine zentrale Ressource individueller und gesellschaftlicher Teilhabe darstellt. Exemplarisch nehmen sie das wissenschaftliche Wirken von Prof. Dr. Mario de Matteis in den Blick, dessen Arbeiten zur bilingualen Bildung, zur interkulturellen Germanistik und zur deutsch-albanischen Wissenschaftsvermittlung prägende Impulse gesetzt haben. Dabei greifen sie eine für sein Denken zentrale Perspektive auf, Sprache als kulturelle Brücke zwischen Lebenswelten und akademischen Traditionen zu begreifen und Mehrsprachigkeit als Potenzial sprachlicher und kultureller Bildung zu verstehen (vgl. de Matteis 2017, S. 742).

Mit diesem eröffnenden Beitrag ist zugleich der theoretische Rahmen des Sammelbandes abgesteckt. Ex linguarum studiis, pontes inter culturas folgt der Leitidee, dass sprachwissenschaftliche Forschung, Didaktik und kulturelle Reflexion untrennbar miteinander verbunden sind und dass sprachliche Bildung wesentlich zur Entwicklung interkultureller Kompetenz und kultureller Identität beiträgt.

Ein zentrales bildungspolitisches und wissenschaftliches Anliegen, das mit diesem Ansatz eng verknüpft ist, betrifft die professionelle Ausbildung von Lehrkräften für Deutsch als Fremdsprache. Mario de Matteis setzte sich frühzeitig dafür ein, die Germanistik in Tirana nicht ausschließlich philologisch, sondern zugleich berufsorientiert und didaktisch fundiert auszurichten. Diese Perspektive wird im Beitrag von Karin Kleppin exemplarisch aufgegriffen. Sie zeigt, dass sprachliche Bildung ohne eine reflektierte Kultur der Begleitung und Evaluation unvollständig bleibt, und plädiert für ein handlungsorientiertes, formatives Assessment, das Lernprozesse kontinuierlich begleitet, sichtbar macht und gezielt fördert. Kompetenzorientierte Bewertungsformen erfüllen dabei nicht nur diagnostische Funktionen, sondern wirken sich unmittelbar auf die Qualität des Unterrichts aus, indem sie kommunikatives Handeln ins Zentrum rücken.

Die Frage nach Sprache als Grundlage von Teilhabe und Identitätsbildung wird im Beitrag von Basil Schader aus migrationspädagogischer Perspektive vertieft. Am Beispiel albanischer Migrantinnen und Migranten in der Schweiz untersucht er die Entwicklung von Biliteralität bei bilingual aufwachsenden Kindern und Jugendlichen. Die empirischen Befunde verdeutlichen, dass unzureichend entwickelte literale Kompetenzen in der Erstsprache nicht nur den Zugang zur Herkunftskultur einschränken, sondern auch den Erwerb schriftsprachlicher Fähigkeiten in der Zweitsprache erschweren. Der Beitrag leistet damit einen substantiellen Beitrag zur Diskussion um Mehrsprachigkeit, Migration und Bildungspolitik.

Mit literatur- und kulturwissenschaftlichem Fokus analysiert Dieter Nehring deutsch-albanische Bezüge im Werk Ismail Kadares. Literatur und Fremdsprachenunterricht erscheinen dabei als Räume kultureller Vermittlung, in denen Prozesse von Identitätsbildung und Fremdheitsreflexion sichtbar werden. Ausgehend von persönlichen Begegnungen und gemeinsamen wissenschaftlichen Erfahrungen würdigt der Autor zugleich das Wirken von Mario de Matteis als engagierten Vermittler im deutsch-albanischen Sprach- und Kulturaustausch. Der Beitrag verbindet literarische Analyse, persönliche Reflexion und kulturpolitische Perspektiven und versteht Kadare als zentrale Figur kultureller Identitätsbildung sowie als Brückenbauer zwischen Albanien und Europa.

Einen sprachhistorischen Zugang wählt Bardhyl Demiraj, der eine diachrone Analyse des albanischen Adverbs lart und seiner gegischen Variante nalt vorlegt. Der Beitrag verbindet historische Linguistik mit Fragen sprachlicher Variation und kultureller Identität und zeigt, wie sprachliche Formen kulturelle und historische Entwicklungen widerspiegeln.

Die kulturvermittelnde Funktion literarischer Texte im DaF-/DaZ-Unterricht steht im Zentrum des Beitrags von Wilhelm Schellenberg. Anhand ausgewählter Romane zur albanischen Geschichte wird aufgezeigt, wie Sprachlernen mit der Vermittlung historisch-kulturellen Wissens verknüpft werden kann und wie literarische Texte zur Ausbildung sprachlicher und interkultureller Kompetenz beitragen.

Details

Seiten
170
Erscheinungsjahr
2026
ISBN (PDF)
9783631951354
ISBN (ePUB)
9783631951361
ISBN (Hardcover)
9783631951347
DOI
10.3726/b23704
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2026 (September)
Schlagworte
Sprache Kultur Identität Deutsch-Albanisch Mehrsprachigkeit Interkulturelle Bildung Sprachvermittlung Fremdsprachendidaktik Kontrastive Sprachstrukturen Literatur- und Kulturwissenschaft
Erschienen
Berlin, Bruxelles, Chennai, Lausanne, New York, Oxford, 2026. 170 S., 1 farb. Abb., 1 s/w Abb., 10 Tab.
Produktsicherheit
Peter Lang Group AG

Biographische Angaben

Vjosa Hamiti (Band-Herausgeber:in) Brikena Kadzadej-Zavalani (Band-Herausgeber:in)

Vjosa Hamiti ist Linguistin und Professorin an der Universität Prishtina. Sie hat an der Universität Wien promoviert sowie ein Postdoc-Studium absolviert. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Pragmatik, Diskursanalyse und kontrastive Linguistik sowie DaF und Übersetzung. Brikena Kadzadej-Zavalani ist Professorin für Germanistik an der Universität Tirana. Sie hat an der Justus-Liebig-Universität Gießen promoviert. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die deutsche Sprach-, Kommunikations- und Kulturwissenschaft.

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Titel: Sprachliche Bildung und kulturelle Identitätsentwicklung im deutsch-albanischen Kontext