Show Less
Restricted access

«Wol ûf, wir sullen slâfen gân!» Der Schlaf als Alltagserfahrung in der deutschsprachigen Dichtung des Hochmittelalters

Series:

Gabriele Klug

Der Schlaf ist eines der faszinierendsten Phänomene des menschlichen Lebens. Er verbindet uns über die Epochen hinweg mit den Menschen aller Gegenden und sozialen Schichten. Dieses Buch liefert zum einen interessante Informationen zum Schlaf im Mittelalter und beschäftigt sich zum anderen mit den Funktionen, Bewertungen und Bedeutungsdimensionen des Schlafs in der mittelhochdeutschen Dichtung der höfischen Zeit. Die Basis der Untersuchung bildeten über tausend Belegstellen aus der deutschen Literatur des Hochmittelalters, anhand derer die Wechselwirkung zwischen außerliterarischer Realität (soweit historisch erforscht) und literarischen Darstellungsweisen des Schlafs analysiert werden. Zur Veranschaulichung der präsentierten Informationen enthält das Buch einen großteils farbigen Bildanhang mit einer beachtlichen Sammlung verschiedener mittelalterlicher Darstellungen Schlafender.
Aus dem Inhalt: Der Schlaf in der Sprache – Das Bett in der mittelhochdeutschen Literatur – Die Umstände des Schlafens in den verschiedenen sozialen Schichten – Schlaf und Christentum – Schlaf und Aberglauben – Mittelalterliche Schlaftheorien und Schlafmedizin – Schlafmittel – Schlaflosigkeit – Der Schlaf in mittelhochdeutscher Epik und Lyrik (Analyse ausgewählter Texte).