Search Results

You are looking at 1 - 3 of 3 items for

  • Author or Editor: Helmut Zschocke x
Clear All Modify Search
Restricted access

Helmut Zschocke

Der Ort des Bundeskanzleramts und die daneben liegende Grünfläche des Spreebogens verbergen ein Geheimnis. Sie bildeten das noble Alsenviertel. Dessen letzter steinerner Zeuge ist die Schweizer Botschaft. Viele prominente Persönlichkeiten haben hier gewohnt und gewirkt: Minister, Generäle, hohe Beamte, ausländische Botschafter, Großgrundbesitzer, Unternehmer, Ärzte und Künstler. Hier befanden sich außerdem der kaiserliche Generalstab und das NS-Innenministerium. Die Namen der Bewohner finden sich im Berliner Adressbuch. Aber erst zusätzliche Quellen erhellen die bemerkenswerten, teilweise unbekannten wechselhaften Schicksale so mancher Prominenter. Unter der NS-Herrschaft schlägt die Stunde des Alsenviertels – bereits im Frieden!

Restricted access

Helmut Zschocke

Berlin hatte rings um das Oranienburger Tor bis zum Zweiten Weltkrieg sein Studentenviertel. Welche Ausmaße erreichte es und warum wanderte es aus der Umgebung der Universität nach Norden über die Spree? Unter welchen finanziellen Bedingungen lebte der Studierende dort? Wie waren die Wohnverhältnisse? Gab es eine soziale Betreuung? Wie sah das breitgefächerte kulturelle Angebot, das von Theatern unterschiedlichster Couleur bis zum «Tingel-Tangel» reichte, im einzelnen aus? Wie ging es in den bekanntesten Ballsälen und Studentenkneipen des Viertels zu? Welche Rolle spielten Korporationen, Burschenschaften und andere studentische Verbindungen? Welche bekannten Persönlichkeiten haben ihre Karriere an diesem Ort begonnen? Wann und warum verschwand das Berliner «Quartier latin»? Wie haben Prominente – von Theodor Heuss bis Heinrich Mann und Erich Kästner – das Viertel erlebt und beschrieben? Gibt es heute noch steinerne oder andere Zeugnisse aus dieser Zeit?
Restricted access

Der Werdersche Markt in Berlin

Vier Jahrhunderte deutsche Geschichte an einem Ort

Helmut Zschocke

Es sind teilweise weit über Berlin hinaus bekannt gewordene Persönlichkeiten, die am Werderschen Markt in Berlin zu historisch unterschiedlichsten Zeitpunkten wohnten und wirkten und an die keine Gedenktafel erinnert: Der kurfürstliche Premierminister, der im Kerker landet; der holländische Kaufmann, der Brandenburg in eine Seemacht verwandeln will, der Buchdrucker und Erfinder eines gemeinnützigen, auch außerhalb des Landes geschätzten Stadtmöbels, der Schöpfer des ersten Kaufhauses von Berlin, der Chef der Deutschen Reichsbank, der sich willig den NS-Machthabern andient, der Direktor des Reichskriminalpolizeiamts, der sich nach 1933 mittels Tricks, Intrigen, aber auch mit regimekonformen verbrecherischen Taten durchschlängeln will, der Kirchenmann, der sich mutig der nationalsozialistischen Ideologie widersetzt, der SED-Chef und Staatsratsvorsitzende, der wie sein Nachfolger versucht, eine sozialistische Gesellschaftsordnung zu errichten und scheitert.

Viel ehrgeiziges Streben, aber auch Größenwahnsinniges hat der Werdersche Markt erlebt. Mit diesem Wissen ausgestattet, sieht mehr, wer dort wohnt, arbeitet, übernachtet oder flaniert.