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Flexibilitas Iuris Canonici

Festschrift für Richard Puza zum 60. Geburtstag

Andreas Weiß and Stefan Ihli

Richard Puza wurde am 17. August 1943 in Klagenfurt geboren. Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften in Graz wurde er 1965 zum Dr. iur. promoviert. Er arbeitete mehrere Jahre in einer Rechtsanwaltskanzlei mit und wurde nach der Habilitation mit einer Arbeit über «Rechtskraft und fehlerhaftes Urteil in den Decisionen der Römischen Rota» 1972 Universitätsdozent in Graz, bevor er 1978-1980 die Vertretung des vakanten Lehrstuhls für Kirchenrecht an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen übernahm. Nachdem er parallel 1979 Außerordentlicher Professor für Kirchenrecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Graz geworden war, wurde er 1980 auf den schon genannten Tübinger Lehrstuhl für Kirchenrecht berufen, den er bis heute innehat. Er ist unter anderem Herausgeber der Internetzeitschrift «NomoK@non», Mitherausgeber der «Theologischen Quartalschrift» und Mitglied im Redaktions-Komitee der «Revue de droit canonique». Seit 1989 veranstaltet er jährlich in Zusammenarbeit mit der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart international beachtete Fachtagungen zum Kirchenrecht.
Neben seiner akademischen Tätigkeit arbeitet Richard Puza in vielen Gremien mit. Er ist zum Beispiel Mitglied der Kirchlichen Rechtsstelle in Kirchenbeitragsangelegenheiten der Diözese Graz-Seckau, seit 1987 Diözesanrichter am Bischöflichen Offizialat der Diözese Rottenburg-Stuttgart und seit 2002 berufenes Mitglied im Diözesanrat. Vom Bischof von Rottenburg-Stuttgart wurde er 2003 auch in die «Kommission sexueller Missbrauch durch Geistliche» berufen. 1987 war Puza Adiutor Secretarii Specialis der Römischen Bischofssynode «Berufung und Sendung der Laien in Kirche und Welt». Zudem ist er immer wieder gefragt als kanonistischer Gutachter, sei es auf lokaler, nationaler oder internationaler Ebene.
Diese Festschrift würdigt einen Gelehrten, der nicht nur ein bei den Studenten sehr beliebtes Kirchenrechts-Lehrbuch geschrieben, sondern eine Fülle an Publikationen zu verschiedensten Bereichen des Kirchenrechts vorgelegt hat. Richard Puza verknüpft dabei gekonnt Theorie und Praxis des Kirchenrechts miteinander und vermag durch seinen lebensnahen, am salus animarum orientierten Ansatz immer wieder neu, Menschen mit seinem Fach vertraut zu machen.
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Kulturgutschutz und Kirche, Bibel und Kirchenrecht

Symposion und Festakt anlässlich des 60. Geburtstags von Professor Dr. Richard Puza

Andreas Weiß and Stefan Ihli

Der Band dokumentiert das wissenschaftliche Symposion Der Schutz der Kulturgüter – eine Aufgabe für Staat und Kirche, das zur Feier des 60. Geburtstags von Professor Dr. Richard Puza am 17. Oktober 2003 im Theologicum der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen stattfand, sowie den anschließenden Festakt anlässlich der Übergabe der Festschrift Flexibilitas Iuris Canonici.
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Iustitia in caritate

Festgabe für Ernst Rößler zum 25jährigen Dienstjubiläum als Offizial der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Richard Puza and Andreas Weiß

Prälat Ernst Rößler wurde 1930 in Hasenweiler geboren und studierte Philosophie und katholische Theologie an der Universität Tübingen. Nach 5jähriger Kaplanstätigkeit kam er 1960 an das Bischöfliche Offizialat Rottenburg. Bereits 1968 wurde er zum Vizeoffizial ernannt. Seit dem 25.1.1972, dem Tag seiner Ernennung zum Offizial, liegt die Verantwortung für das Gerichtswesen in dieser Diözese auf seinen Schultern. Von 1960 bis heute ist Prälat Rößler zusätzlich in der Pfarrseelsorge tätig, er hat die Dompräbende St. Meinrad zu Rottenburg inne und ist «Wochenendpfarrer» von Frommenhausen. Ehrungen konnten nicht ausbleiben: Päpstlicher Ehrenkaplan (1975) und Päpstlicher Ehrenprälat (1977).
Die Festschrift würdigt mit Ernst Rößler einen umsichtigen Richter, der sein Amt und die Ehegerichtsbarkeit insgesamt als pastorale Aufgabe versteht. Hohes Einfühlungsvermögen und Güte prägen seinen persönlichen Umgang mit den vor Gericht hilfesuchenden Menschen. Der Jubilar weiß sich als Richter der Wahrheit und Gerechtigkeit als Gestaltungsprinzipien seines Tuns verpflichtet. Ernst Rößler beherrscht die Kunst, die spannungsvolle Antinomie zwischen Rechtssicherheit und Barmherzigkeit im Ehenichtigkeitsverfahren zu erhalten und nicht in ein Extrem ausschlagen zu lassen. Die Festschrift würdigt neben dem Richter zugleich einen Gerichtsvorsitzenden, der das Streben nach einem wahren und gerechten Urteil in Liebe auch von seinen Mitarbeitern einfordert. Sie ehrt zudem einen fleißigen Rechtspraktiker, der seine stets aus den Quellen schöpfenden, reichen Kenntnisse und sein gesundes Urteilsvermögen in viele kanonistische Gutachten einfließen ließ. Sein Rat war auf der Rottenburger Diözesansynode, deren Mitglied Prälat Rößler war, sehr gefragt, seine guten Kontakte zum Lehrstuhl für Kirchenrecht an der Universität Tübingen kommen den Studenten zugute.
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‘Not an Essence but a Positioning’

German-Jewish Women Writers 1900-1938

Andrea Hammel and Godela Weiss-Sussex

Dieses Buch erforscht das Verhältnis von Identität und Werk deutsch-jüdischer Schriftstellerinnen. Die Zeitspanne von 1900-1938 bot ihnen eine breite Palette möglicher Selbstidentifikationen – sowohl zwischen jüdischer Tradition (oder ‘jüdischer Renaissance’) und kultureller Anpassung als auch zwischen traditionellem und modernem weiblichen Selbstverständnis. Durch die Analyse und die Einbettung ihrer Schriften in die historischen und literarischen Hintergründe ihrer Entstehung, enthüllen die Aufsätze des Buches Traditionen und Positionen, die nicht unbedingt in den Texten der Autorinnen selbst direkt vermittelt werden. Dieses Buch stellt einen wichtigen Beitrag zum Verständnis von Schriftstellerinnen dar, die im weitesten Sinne bis heute vom literarischen Kanon ausgeschlossen blieben. Darüber hinaus nimmt der vorliegende Band eine Neubewertung ihrer Arbeiten vor. Zusätzlich zu Gertrud Kolmar, Else Lasker-Schüler, Veza Canetti, Else Ury und Mascha Kaléko werden auch weniger bekannte Autorinnen ins Auge gefasst: Klara Blum, Ulla Wolff-Frank, Auguste Hauschner, Anna Goldschmidt, Else Croner, Anna Gmeyner, Selma Kahn, Ruth Landshoff-Yorck, die Journalistin Regina Neisser und die Salonière Berta Zuckerkandl-Szeps.
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Ius Canonicum in Oriente et Occidente

Festschrift für Carl Gerold Fürst zum 70. Geburtstag

Hartmut Zapp, Andreas Weiß and Stefan Korta

Carl Gerold Fürst wurde am 17. Februar 1933 in Wien geboren und widmete sich in den Jahren 1951-1960 dem Studium der Rechte an der Universität Wien. 1960 wurde er zum Dr. iur. promoviert und war bis 1971 Assistent an den Universitäten Innsbruck und Salzburg. Für seine Habilitationsschrift «Cardinalis. Prolegomena zu einer Rechtsgeschichte des römischen Kardinalskollegiums» erhielt er 1966 den Kardinal Innitzer-Preis. Im gleichen Jahr wurde ihm die Lehrbefugnis für Kirchenrecht an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg erteilt, wo er ab 1970 als Außerplanmäßiger Universitätsprofessor wirkte. 1971 folgte Prof. Fürst dem Ruf an die Universität Freiburg im Breisgau und war bis zu seiner Emeritierung 1998 Ordinarius für Kirchenrecht und Kirchliche Rechtsgeschichte an der dortigen Theologischen Fakultät. Der Jubilar ist Träger des Komtur mit Stern des Päpstlichen Gregoriusordens und des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse. Des Weiteren nimmt er die Funktion eines Consultors beim Päpstlichen Rat für die Gesetzestexte wahr und ist Ehrenpräsident der Gesellschaft für das Recht der Ostkirchen sowie Mitglied des Leitungsrates der Consociatio Internationalis Studio Iuris Canonici Promovendo. Diese Festschrift würdigt in Carl Gerold Fürst einen Wissenschaftler, der sich durch sein kompetentes und selbstloses Engagement hohe Verdienste um Lehre und Praxis des kanonischen Rechtes erworben hat. Er ist bis heute international ein renommierter und viel gefragter Fachmann.
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Elmar Güthoff, Stefan Korta and Andreas Weiß

Diese Gedenkschrift würdigt Carl Gerold Fürst als Wissenschaftler, der sich durch sein kompetentes und selbstloses Engagement hohe Verdienste um Lehre und Praxis des kanonischen Rechtes erworben hat. Die im Band enthaltenen Beiträge weisen eine breite Vielfalt auf: Sie behandeln vor allem das materielle Recht der Katholischen Ostkirchen, aber auch das der Lateinischen Kirche sowie die kirchliche Rechtsgeschichte. Auf diese Weise ergeben Sie ein Spiegelbild der weit gefächerten Forschungsschwerpunkte von Carl Gerold Fürst, der am 7. August 2012 verstorben ist, dessen Lebenswerk gleichwohl eng mit der Erstellung des CCEO verbunden bleiben wird. Aus seinen Mitgliedschaften in zahlreichen bedeutenden wissenschaftlichen und kirchlichen Gremien sei lediglich eine ihn besonders prägende erwähnt: Von 1978 bis 1990 war Fürst Konsultor der Päpstlichen Kommission für die Revision des Rechts der Katholischen Ostkirchen und somit maßgeblich an der Erstellung des Gesetzbuches für die orientalischen Katholischen Kirchen beteiligt. Papst Johannes Paul II. erwähnte Fürst bei der Vorstellung dieses Codex namentlich. Sein Heimatland Österreich verlieh dem gebürtigen Wiener das «Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse», Johannes Paul II. zeichnete ihn mit dem Orden eines Großoffiziers (Komtur mit Stern) des Päpstlichen Gregoriusordens aus.