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  • Author or Editor: Bernd Neumann x
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Bernd Neumann

Die Zeugnisverweigerungsrechte von Angehörigen und Berufsgeheimnisträgern sind de lege lata im Strafverfahren nur unvollkommen geschützt. Eine Analyse der §§ 52 und 53 StPO ergibt, dass die Zeugnisverweigerungsrechte Ausdruck grundrechtlicher und anderer verfassungsrechtlicher Verbürgungen sind. Dies zeigt auch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum großen Lauschangriff, die in ihren Auswirkungen ausführlich diskutiert wird. Von einer Neuregelung der §§ 52 und 53 StPO ausgehend stellt der Verfasser einen Gesetzentwurf vor, der die Zeugnisverweigerungsrechte bei strafprozessualen Ermittlungsmaßnahmen berücksichtigt. Hierbei werden die Zeugnisverweigerungsrechte nach ihrer jeweiligen Wertigkeit unterschiedlich behandelt und mit den Erfordernissen einer effektiven Strafverfolgung zum Ausgleich gebracht: Die Skala reicht von Beweiserhebungsverboten bis zu relativen Beweisverwertungsverboten.
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Internationales Uwe-Johnson-Forum- Band 2 (1992)

Beiträge zum Werkverständnis und Materialien zur Rezeptionsgeschichte

Carsten Gansel, Bernd Neumann and Nicolai Riedel

Seit Erscheinen des ersten Bandes des Internationalen Uwe-Johnson-Forums zum Jahreswechsel 1989/90 hat Deutschland einschneidende politische und kulturelle Veränderungen erfahren: die Aufhebung der deutschen Teilung, das Ende des Staates DDR. Mit diesem Wandel rückte ein Schriftsteller mehr und mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit, der über Jahrzehnte als «Dichter der beiden Deutschland» oder als «Autor der deutschen Teilung» etikettiert wurde (auf der einen Seite) und (auf der andern Seite) verboten war: Uwe Johnson. Auch der zweite Band des Internationalen Uwe-Johnson-Forums deckt ein breites Spektrum der Werkgeschichte dieses Autors ab: zwei Beiträge beschäftigen sich mit der Max Frisch gewidmeten «Skizze eines Verunglückten», eine Analyse des Fünfeichen-Kapitels erhellt einen Aspekt der «Jahrestage». Untersuchungen zum Frühwerk und zur Faulkner-Rezeption stellen Johnsons Oeuvre in zeit- und literaturgeschichtliche Kontexte. Eine Bibliographie dokumentiert die intensive Wirkung im niederländischen Sprachraum.
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Internationales Uwe-Johnson-Forum

Band 4 (1996)- Beiträge zum Werkverständnis und Materialien zur Rezeptionsgeschichte

Carsten Gansel, Bernd Neumann and Nicolai Riedel

Warum sollte man Uwe Johnsons Werk nicht mit einer Zwiebel vergleichen? Seine Tiefenstruktur erschließt sich erst bei einem hermeneutischen Zugriff. Das interpretatorische Rezept heißt: diachrone und synchrone Schnitte. Im Mittelpunkt des vierten Bandes des «Internationalen Uwe-Johnson-Forums» stehen eine umfangreiche stilistische Untersuchung zum erzählerischen Gesamtwerk und eine mikrostrukturelle Analyse der «Jahrestage», in der das fiktionale Vertragsverhältnis Autor/Erzähler nachgewiesen wird. Weitere Beiträge behandeln den Stellenwert der Bildfiktion und den Begriff 'Erinnerung' im Opus magnum des Mecklenburgers, der in dem Roman «Het Kanaal» des Niederländers Michael Tophoff zum Protagonisten avanciert. Ein anderes Beispiel dokumentiert die Johnson-Rezeption in der neuesten deutschen Literatur. Kritische Anmerkungen zur Forschung und eine Auswahlbibliographie zur Sekundärliteratur (1981-1994) beschließen den Band. Auch nach dem Doppelgedenkjahr 1994 - 10. Todestag und 60. Geburtstag - bleibt das Interesse an Uwe Johnson rege.
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Internationales Uwe-Johnson-Forum

Band 3 (1993)- Beiträge zum Werkverständnis und Materialien zur Rezeptionsgeschichte

Carsten Gansel, Bernd Neumann and Nicolai Riedel

Auch der dritte Band des «Internationalen Uwe-Johnson-Forums» versammelt Beiträge, die das facettenreiche Werk des angeblich 'schwierigen' Autors analysieren und in einen literarästhetischen Kontext stellen. Neben exemplarischen Interpretationen zu «Skizze eines Verunglückten», «Osterwasser» und zu dem Traktat «Vorschläge zur Prüfung eines Romans» stehen Untersuchungen, die das dichtmaschige Beziehungsnetz der Johnsonschen Prosa zur Literatur- und Geistesgeschichte seiner Zeit rekonstruieren und seine Aktualität auch nach der Wiedervereinigung Deutschlands hervorheben. Johnsons Oeuvre wird als Erzähl-Kunstwerk dargestellt, das nach aufmerksamen Lesern verlangt.
Das «Internationale Uwe-Johnson-Forum» setzt sich zum Ziel, die Intentionen des belesenen Schriftstellers und Weltbürgers nachzuzeichnen und die Dimensionen seines Denkens auszuloten.
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Internationales Uwe-Johnson-Forum. Band 5 (1996)

Beiträge zum Werkverständnis und Materialien zur Rezeptionsgeschichte

Carsten Gansel, Bernd Neumann, Nicolai Riedel and Ralf Zschachlitz

Das erste internationale Colloquium zum Werk Uwe Johnsons fand nicht etwa in Berlin oder London statt, sondern wurde von der Université de Savoie in Chambéry ausgerichtet. Uwe Johnsons literarische Arbeiten liegen nahezu lückenlos in französischer Übersetzung vor, doch die französische Universitätsgermanistik hatte gegenüber diesem Autor bislang größte Zurückhaltung gezeigt.
Am 25. und 26 März 1994 trafen sich in Chambéry Germanisten aus vier Nationen und diskutierten unter der Fragestellung «Uwe Johnson. L'écrivain de quelle Allemagne?» zahlreiche Aspekte des vielschichtigen Werkes, dessen Strukturen und Intentionen sich nicht gleich bei der ersten Lektüre erschließen. Der vorliegende Band versammelt die Referate von Theo Buck, Bernd Neumann, Louis F. Helbig, Ingeborg Rabenstein-Michel, Maurice Haslé, Philippe Wellnitz, Anne-Yvonne Galliot, Beatrice Schulz und Ralf Zschachlitz, auf dessen Initiative diese Veranstaltung zurückgeht. Zu den Themen gehören u.a. Wirklichkeitswahrnehmung, Deutschland-Bild, Lesarten der Jahrestage, Traumebenen in Zwei Ansichten, Vergleiche mit Christa Wolf und Marcel Proust. Eine Bibliographie zur Johnson-Rezeption in Frankreich beschließt die Actes du colloque.