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Carmen Sippl

Der österreichische Literat Hermann Bahr (1863-1934) schenkte den Hauptteil seiner Privatbibliothek bereits 1932 der damaligen Studienbibliothek, heutigen Universitätsbibliothek Salzburg. Als einer der wichtigsten Vermittler der kulturellen Strömungen seiner Zeit setzte er sich intensiv auch mit den slavischen Literaturen und Kulturen auseinander, neben der russischen besonders mit jenen, die Teil auch der österreichischen Kulturgeschichte sind. Seine Büchersammlung gibt ein Zeugnis dieser Auseinandersetzung, zeigt Rezeptionsschwerpunkte und Lesepräferenzen, wirft ein Licht auf die Beziehungen zu Autoren und Übersetzern. Vorliegender Katalog verzeichnet erstmals alle Slavica, die in den Büchern enthaltenen Spuren der Lektüre Bahrs, vorhandene Widmungen; Kurzkommentare zu den einzelnen Titeln weisen auf die kulturvermittelnde Rolle der Übersetzungsliteratur hin.
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Reisetexte der russischen Moderne

Andrej Belyj und Osip Mandel'štam im Kaukasus

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Carmen Sippl

Zwei der herausragenden Vertreter der russischen Moderne - Andrej Belyj für die Strömung des Symbolismus, Osip Mandel'štam für die des Akmeismus - wählten für ihre Reisen, die sie jeweils im letzten Jahrzehnt ihres Lebens innerhalb der Grenzen der Sowjetunion unternahmen, den Kaukasus als Reiseziel. Für beide war bei dieser Wahl der kulturgeschichtliche Kontext in mehrerer Hinsicht entscheidend. Er betrifft zum einen die eigene Person des Dichters und dessen Kulturbewußtsein, das sich auf seine Einbindung in Traditionszusammenhänge sowohl innerhalb der russischen als auch der Weltkultur bezieht. Zum anderen wird von Belyj und Mandel'štam im Kaukasus die Begegnung mit einem Kulturraum gesucht, der durch seine reichhaltige Geschichte, in deren Verlaufer den unterschiedlichsten Fremdeinflüssen ausgesetzt war und dennoch seinen spezifischen Charakter bewahren konnte, diese beiden Faktoren in einzigartiger Weise zu gewähren imstande ist.
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Edited by Fedor B. Poljakov and Carmen Sippl

Bereits die erste Annäherung an Henry von Heiseler (1875-1928), ob von einer literarhistorischen oder einer translatologischen Perspektive her, zeigt die Prävalenz des Dramatischen sowohl im eigenen Schaffen als auch in seinem Übersetzungswerk. Bislang war der entsprechende russische Teil des letzteren durch Puskin-Heiselers opus magnum auf diesem Gebiet- und Vajaceslav Ivanov repräsentiert. Mit der vorliegenden Erstedition der Übersetzungen von Dramen Fedor Sologubs (Der Sieg des Todes und Der weisen Bienen Gabe) und Osip Dymovs (Nju.Eine Alltagstragödie) wird Heiselers weitere Beschäftigung mit dem russischen zeitgenössischen Drama de Moderne dokumentiert.
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A. S. Puškin im Übersetzungswerk Henry von Heiselers (1875-1928)

Ein europäischer Wirkungsraum der Petersburger Kultur

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Fedor B. Poljakov and Carmen Sippl

Zwei hier vorliegende Beiträge suchen den Zugang zum Fortwirken einer zeitweise verschütteten Petersburger Überlieferung in einem europäischen Raum am Beispiel des deutschsprachigen Dichters Henry von Heiseler. Daß "sein" Puškin in diesem Interpretationssrahmen als ein kulturelles Symbol mit identitätsstiftendem und dialogischem Potential und nicht nur als ein "Translat" aufzufassen ist, spiegelt die Positionen des genannten Übersetzers wider.