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  • Author or Editor: Eva Kimminich x
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Religiöse Volksbräuche im Räderwerk der Obrigkeiten

Ein Beitrag zur Auswirkung aufklärerischer Reformprogramme am Oberrhein und in Vorarlberg

Eva Kimminich

Die historisch-archivalische Studie beschäftigt sich mit den Auswirkungen der aufklärerischen Reformprogramme Josephs II. und Ignaz Heinrich von Wessenbergs auf populäre Ausdrucksformen religiöser Bedürfnisse. Sie konzentriert sich auf ehemals vorderösterreichische Gebiete des Oberrheins und auf Vorarlberg. An religiösen Volksbräuchen wird das Spannungsverhältnis zwischen Steuerungsmechanismen der Obrigkeit und Verhaltensformen der Bevölkerung untersucht. Dabei stehen die parallel verlaufenden Entwicklungsprozesse der Ideen- und der Mentalitätengeschichte im Blickpunkt. Die Ergebnisse liefern Einblicke in das Zusammenwirken gruppenspezifischer Bedürfnisse und kollektiver Entwicklungen innerhalb einer Gesellschaft.
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Eva Kimminich

Die interdisziplinär angelegte Reihe setzt sich zum Ziel, das vielschichtige Wechselspiel zwischen Mensch und Welt zu beleuchten, wie es sich im Gebrauch von Stimme, Gebärde, Geste, Schrift und Zeichen manifestiert. Dieser Band widmet sich kulturvergleichend der abendländischen Esskultur und ihrer Entwicklung. Vor dem Hintergrund gesellschafts- und wirtschaftspolitischer, bio- und gentechnologischer Entwicklungen befassen sich die Beiträge mit den theologischen und philosophischen Kontexten von Speisesystemen, Lebensmittelproduktion und Essverhalten. Ausgegangen wird von den aktuellen Entwicklungen der Nahrungsmittelindustrie, die im Okzident, wie durch Gegenüberstellung mit der indischen und koreanischen Esskultur sichtbar wird, in auffallender Weise durch Manipulation und Substitution natürlicher Erzeugnisse gekennzeichnet sind. Die Ursachen dieses gastroLogischen Sonderweges werden in den Kernmetaphern abendländischer Kulturprogramme gesucht.
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Kulturelle Identität

Konstruktionen und Krisen

Eva Kimminich

Die interdisziplinär angelegte Reihe setzt sich zum Ziel, das vielschichtige Wechselspiel zwischen Mensch und Welt zu beleuchten, wie es sich im Gebrauch von Stimme, Geste, Schrift und Zeichen manifestiert. Der dritte Band befaßt sich mit dem Schlüsselbegriff der Identität.
Identität resümiert den Brennpunkt einer Vielzahl von unterschiedlichen Prozessen, die an der Nahtstelle zwischen Subjekt bzw. Individuum, sozialer, ethnischer Gruppe, nationaler oder kultureller Gemeinschaft bzw. politischer Führungsspitze verlaufen. Es sind Reibungsprozesse, Prozesse der Aneignung und Abgrenzung, bei denen ein hohes Maß an emotionalen Energien freigesetzt und Gewalt ausgeübt wird.
In den einzelnen Beiträgen wird Identität in Beziehung zu weiteren problematischen Begriffen unserer Zeit gesetzt und diskutiert: Assimilation, Multikulturalismus, Hybridität oder Globalisierung. Dabei werden grundlegende und richtungsweisende Fragestellungen erörtert, die in naher Zukunft von hoher gesellschaftspolitischer Brisanz sein werden.
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Eva Kimminich

Die interdisziplinär angelegte Reihe setzt sich zum Ziel, das vielschichtige Wechselspiel zwischen Mensch und Welt zu beleuchten, wie es sich im Gebrauch von Stimme, Gebärde, Geste, Schrift und Zeichen manifestiert. Dieser Band befasst sich mit einer Jugend- und populärkulturellen Praxis: mit Rap, der verbalen Komponente unter den fünf Ausdrucksformen der Hip Hop-Kultur. In nur wenigen Jahrzehnten ist diese interaktive und transnationale Kultur des Wettstreits und des Ausdrucks von Botschaften weltweit zu einem bedeutenden ästhetischen Kommunikationsmedium geworden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachbereiche machten sich das an mündliche wie schriftliche Diskurstraditionen anschließbare Genre Rap unter verschiedenen Akzentsetzungen und in verschiedenen Ländern und Kulturen zur Forschungsaufgabe. Ihre auf empirischen Untersuchungen basierenden Ergebnisse lassen erkennen, was diese Kultur alles bieten kann: eine politikrelevante (Über)Lebenspraxis und -philosophie; eine Realisierung konfrontativ-aggressiver Energien, durch die Aufbau und Fortbestand eines Kollektivs gesichert werden kann, ein set beliebig kontextualisierbarer tools, aus dem sich spezifische Strategien der Identitätsher- und -darstellung ableiten lassen; ein (Sprach)Laboratorium, in dem dominante, aber auch sub- und gegenkulturelle Symbolsysteme rekonfiguriert werden, so dass auf Wirklichkeits(ausschnitts)konstruktionen und somit auch auf die Kulturprogramme unserer Weltgesellschaft eingewirkt werden kann.
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Utopien, Jugendkulturen und Lebenswirklichkeiten

Ästhetische Praxis als politisches Handeln

Eva Kimminich

Die Beiträge dieses Bandes untersuchen das politische Potential von Jugend- und Populärkulturen an konkreten Beispielen aus Europa, Russland und Afrika. Die Ergebnisse zeigen, dass das im traditionellen Sinne unpolitische Denken und Handeln jugend- und populär-kultureller Szenen keineswegs das eines utopischen Nirgendwo ist. Diese reagieren vielmehr auf konkrete national- oder weltpolitische Positionen; entweder im Rahmen der Musikindustrie als gezielt betriebene Kulturpolitik oder als Subkultur, um sich von Gesellschaft und Politik zu distanzieren. Letzteres resultiert meist aus konkreten lokalen Bedingungen und Notwendigkeiten, um sich auf die eigenen Belange und Bedürfnisse zu konzentrieren und den Lebensalltag zu verbessern. Jugendkulturen wohnt daher keineswegs nur ein Potential des Widerstands inne, sondern sie wirken auch sozialisatorisch, tragen zur Selbstfindung und Lebensbewältigung bei.
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Welt – Körper – Sprache

Perspektiven kultureller Wahrnehmungs- und Darstellungsformen

Edited by Eva Kimminich

Die interdisziplinär angelegte Reihe befasst sich mit Sprache und Literatur. Im Zentrum ihrer Fragestellungen steht die komplexe Wechselbeziehung zwischen Mensch und Welt, die sich im Gebrauch sprachlicher und nichtsprachlicher Zeichen manifestiert. Ihre theoretische Reflexion und vor allem ihre literarische Anwendung haben zwei wichtige Wesenszüge entstehen lassen: zum einen fängt Sprache die Sinnlichkeit körperlicher Welterfahrung auf, zum anderen wird sie durch einen Abstrahierungsprozess geprägt, der zur Entfremdung von Wort und Körper führt. Beide Trajektorien sollen an kulturhistorischen Zeugnissen und literarischen Texten in ihrem dynamischen Relationsgeflecht zwischen Mensch und Welt beleuchtet werden. Die Beiträge konzentrieren sich auf Beispiele aus dem romanischen Kulturkreis und erhellen die einzelnen Problemstellungen unter literatur- und sprachwissenschaftlichen, soziohistorischen, kulturanthropologischen und semiotischen Aspekten.

Manuskriptvorschläge können an die Herausgeberin gerichtet werden: kimminich@aol.com

Homepage der Herausgeberin:

Prof. Eva Kimminich

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Series:

Edited by Eva Kimminich and Judith Stein

Die Beiträge des Bandes beleuchten die vielschichtigen Verflechtungen des Mythos Stadt mit (kultur)hegemonialen, ideologischen, städteplanerischen, ökonomischen oder subjektiven Interessen. Sie decken die Konstruktionsebenen ausgewählter literarischer, philosophischer, städteplanerischer und subkultureller Phänomene auf und zeigen, wie der Mythos Stadt und seine Aneignungsformen nicht nur die Gestaltung von Stadt, sondern auch die Art und Weise prägen, wie Stadt erlebt und Identität konstruiert wird.
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Series:

Eva Kimminich and Julius Erdmann

Information and its individual interpretations are highly discussed in social media. Their use and misuse is an important subject for cultural and media studies. The theoretical framework of this volume is based on a synopsis of socio-constructivist and semiotic paradigms, which permit insight into ongoing adjustments of the social perception of reality and the thereby changing benchmarks. The assembled micro-studies concentrate primarily on right-wing Internet populism in Germany, France and Italy and allow a more precise idea of the effects the disseminated myths, metaphors and memes can have: Becoming viral, they can have an influence on a society’s semiosphere, i.e.on common sense and social life.

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Eva Kimminich and Claudia Krülls-Hepermann

Die interdisziplinär angelegte Reihe setzt sich zum Ziel, das vielfältige Wechselspiel zwischen Mensch und Welt zu beleuchten, wie es sich im Gebrauch von Stimme, Gebärde und Schrift manifestiert. Der erste Band widmet sich der grundlegenden Problematik, auf die die Ambiguität des Sprachbegriffs verweist: Er vereint zwei Aspekte in einem Wort. Wie der Titel Zunge und Zeichen programmatisch entwirft, handelt es sich sowohl um die Benennung des Körperteils, mit dem Rede erzeugt wird, als auch um das sie fixierende Schriftzeichen. Daraus ergibt sich ein Spannungsreichtum von Verflechtungen, der in den einzelnen Bänden unter immer anderen Akzentsetzungen – so Wort und Waffe, Gestik und Grammatik, GastroLogie etc.– an literarischen Texten und kulturhistorischen Zeugnissen aus der Romania veranschaulicht werden soll.
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Eva Kimminich and Claudia Krülls-Hepermann

Die interdisziplinär angelegte Reihe setzt sich zum Ziel, das vielfältige Wechselspiel zwischen Mensch und Welt zu beleuchten, wie es sich im Gebrauch von Stimme, Gebärde und Schrift manifestiert. Der zweite Band beschäftigt sich mit den komplexen Beziehungen zwischen Wort und Waffe. Er knüpft an die Tradition der arma et litterae an, die vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Umbrüche und aktueller Beschreibungsmodelle ins Licht neuer Möglichkeiten gerückt wird. Die einzelnen Beiträge verbinden unter immer anderen Akzentsetzungen – so Gestik und Grammatik, GastroLogie, Alphabet und Anatomie etc. – Reflexionen mit kulturgeschichtlichen Beobachtungen.