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  • Author or Editor: Harald Holz x
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Philosophie der Liebe

Emanzipatorische Gedanken über eine mögliche Existenzvollkommenheit des Menschen

Harald Holz

Liebe als Zentralvollzug menschlichen Sinnstrebens wird thematisiert im Rahmen der Mündigwerdung des neuzeitlich-europäischen Bewußtseins von einer christlichen Gesamtkultur. Dabei wird ein vollzugs-formales Strukturpotential auch in der Folgephase 'diesseitiger' Existenzialität als weiter wirksam aufgezeigt. Leiblich-'geistige' Interpersonalität wird so zum dramaturgischen Erscheinungsort von Liebe unter ihren verschiedenartigsten Aspekten. Die von früher her bekannte philosophisch-anthropologische Position des Verfassers erreicht damit, insbesondere in der Frage eines angewandten Humanismus, eine neue Dimension. - Die alte Frage einer ökumenenübergreifenden Philosophie, wie im (¿) Kontingenten Absolutheit sichtbar werden könne, gewinnt eine neue, überraschende Lösung.
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Harald Holz

Der Prozess biologischer wie anthropologischer Evolution ist heute Gegenstand gesicherter Theorie. In dieser Arbeit werden notwendige und zureichende «philosophische» Voraussetzungen derselben untersucht. Dichotomien (Geist - Materie) wie Reduktionismen (z.B. neo-empiristischer Provenienz) werden überwunden durch ein Erklärungsmodell, das genannte Einseitigkeiten vermittels einer «strukturologischen» Reflexion auf das «Geist» wie «Materie» Gemeinsame hintergreift. - In diesem Zusammenhang werden endlich die herkömmlichen Probleme von «Immanenz» und «Transzendenz» des Menschen im Sinn einer völlig neuen Fragestellung transformiert.
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Anthropodizee

Zur Inkarnation von Vernunft in Geschichte

Harald Holz

Der Autor reflektiert in diesem Buch die Tradition des europäischen Humanismus, die von Sokrates herkommend das Ideal eines durchgängig vernunftorientierten Daseins in mehreren Entwicklungsschritten bis heute zu verwirklichen gesucht hat. Als Konsequenz werden verschiedene Perspektiven der zugrundeliegenden Humanitätsidee hinsichtlich ihrer Tragfähigkeit in globalen Zusammenhängen analysiert. Eine «homozentrische» Philosophie des Menschen und der Menschheit erweist sich endlich als das Zentrum dieses kultur- und geschichtsphilosophischen Neuentwurfs.
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Philosophisch-logische Abhandlung

Entwurf einer transzendentalen Erkenntnistheorie zur Grundlegung formaler Logik

Harald Holz

Die unorthodoxe, d.h. auf einem relationistischen Strukturbegriff basierende Entfaltung der Frage nach dem Boden formaler Logik ergibt u.a. eine tiefere Begründung logischer Mehrwertigkeit. Bestimmte logische Antinomien, wie z.B. die Russellsche, werden «nicht-mentalistisch» erklärt. Der Ansatz des logischen Konstruktivismus erweist sich als eine, abgeleitete, Folge des hier gegebenen Ausgangsbodens. Endlich wird das Gödelsche Unbestimmtheitstheorem in einer, neuplatonische Intentionen formal aufnehmenden Systematik gleichsam «vom Kopf auf die Füsse gestellt»; eine rein mengentheoretische Begründung der Mathematik erweist sich folgerichtig als innerlich unzureichend. An ihre Stelle tritt eine transzendental-analytische Struktur-Reflexion.
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Metaphysische Untersuchungen

Meditationen zu einer Realphilosophie

Harald Holz

Metaphysik, in ihrer älteren, sog. «klassischen» Phase schon mehrfach totgesagt, birgt einen Kern von Problemen, die in verschiedenartigster Umwandlung die denkende Menschheit nach wie vor in Atem hält. Der letzte grosse Versuch einer umfassenden Metaphysik z.Z. des Deutschen Idealismus scheiterte wirkungsgeschichtlich an der mangelnden Begegnungsfähigkeit mit den aufkommenden Naturwissenschaften. Eben dies wird hier nachzuholen versucht: Es geht darum - in konsequenter Fortführung früherer Arbeiten des Autors - Kerntheoreme der genannten philosophischen Bewegung, nicht primär historisch, sondern sachbezogen, mit dem mittlerweile selbstkritisch gewordenen Problembewusstsein zeitgenössischer Naturtheorien systematisch in Beziehung zu setzen.
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Fundamentalhumanismus

Variationen zum Thema einer Umwertung der Werte

Harald Holz

Nicht Gott 'abzuschaffen', wie A. Comte und L. Feuerbach es in ihren Theorien darzulegen versuchten, oder wie Nietzsche den sog. Tod Gottes in praktischer Hinsicht festzustellen, gibt den inneren Sinn der europäischen Geistesgeschichte der Neuzeit wieder, sondern die Einsicht, dass das, was die bisherigen Zeitalter unter 'Gott' verstanden, immer schon 'wir selbst' waren und sind. Platon also, im doppelten Sinne 'vom Kopf auf die Füsse gestellt', ist hier in dieser Untersuchung anwesend: Die anamnestische, erst langsam und mühsam sich Bahn brechende Absolutheit des Menschen, wie problematisch auch immer, schliesst in sich zugleich die Einsicht einer prinzipiellen Einheit von Geist- und Leibpol, von Individualität und Gattungsnatur des Menschseins. - Dem entsprechen die handlungstheoretischen Perspektiven: Als werdendes Absolutum ist die konstitutive Linie des Menschseins, hinter allen Divergenzen und Konflikten, der Entwurf seines Selbst-Sinnes auf eine - infinitesimal - vollkommen sein sollende Zukunft hin. - Sinnbegriff, Goldene Regel als Gesinnungsgrösse, sowie Ideologiekritik: Dies sind nur einige, wenn auch die wichtigsten Konstitutiva dessen, was hier zusammenfassend 'Humanismus' genannt wird. - Anschaulich und evokativ gewinnt dies Gestalt im Mythos vom göttlichen Menschen.
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Die goldene Regel der Kritik

Festschrift für Hans Radermacher zum 60. Geburtstag

Harald Holz

Das pointiert eingeschränkte Werk Hans Radermachers ist für Eingeweihte schon seit längerem ein kritischer Stachel im Fleisch des akademischen Normalbetriebes. Seine analytische Schärfe legt, frei von allen Attitüden des Tages, gleichwohl, auf einer tieferen Ebene, den Nerv des heute und morgen Aktuellen frei.
Aus Anlaß des 60. Geburtstages am 10. Oktober 1989 und zu Ehren des Kölner Philosophen haben sich Kollegen, Freunde und Schüler zusammengefunden, um die Diskussion im Umfeld kritischen Nachdenkens anzuregen.
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Kant in der Hispanidad

Herausgegeben von Jorge Eugenio Dotti, Harald Holz und Hans Radermacher

Jorge E. Dotti, Harald Holz and Hans Radermacher

Die Untersuchungen betreffen die Rezeption von kantischem Denken in der Hispanidad. Es handelt sich um Akten eines Kongresses, der 1983 an der Universität zu Köln stattfand. Die verschiedenen Reaktionen (positive wie auch kritische) auf das kantische Denken von Autoren wie M. Nieto Serrano, J.M. Rey y Heredia, K.C.F. Krause, J. Sanz del Rio, J. Zubiri und R. Torretti werden thematisiert.