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Zu finnischen und deutschen verbabhängigen Infinitiven

Eine valenztheoretische kontrastive Analyse- Teil I: Theoretische Fundierung und Abgrenzung des Prädikats

Irma Hyvärinen

Anhand der Verbvalenzgrammatik wurde ein Beschreibungsmodell entwickelt, das Ähnlichkeiten und Unterschiede bei verbabhängigen Infinitiven im Finnischen und Deutschen - Sprachen, die weder genetisch noch typologisch verwandt sind - aufzeigen kann: Der Infinitiv nimmt in den beiden Sprachen eine ähnliche Zwischenstellung zwischen einer Nominalisierung und einem voll ausgebildeten finiten Satz ein. Ähnlichkeiten ließen sich auch im sogenannten logischen Subjektbezug des Infinitivs feststellen. Der grundlegende Unterschied zwischen dem finnischen und dem deutschen Passiv hat Konsequenzen auch für Infinitivkonstruktionen. Mit der Kasusflexion des finnischen Infinitivs hängt das Fehlen des Korrelats zusammen. In beiden Sprachen gibt es eine Anzahl von valenzneutralen Nebenverben, bei denen der Infinitiv als Teil des komplexen Prädikats zu gelten hat. Unter solchen Konstruktionen, die aufgrund von Temporalität, Aktionalität, Modalität usw. gruppiert wurden, gibt es sowohl approximativ äquivalente als auch sprachspezifische Gefüge. Die von Vollverben regierten Satzgliedmodelle weisen im Deutschen eine größere Variationsbreite als im Finnischen auf.
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Irma Hyvärinen and Annikki Liimatainen

Die in diesem Buch versammelten Beiträge beziehen sich auf pragmatische Phraseologismen und beleuchten dabei unterschiedliche Blickwinkel. Der einleitende Beitrag gibt einen Überblick zur Forschungsgeschichte des Gegenstandsbereichs. Anschließend stehen die Akzentuierungsmuster der Routineformeln, die Beherrschung deutscher Routineformeln durch finnische Schüler der gymnasialen Oberstufe, die Kodifizierung von Routineformeln in zwei einsprachigen deutschen Lernerwörterbüchern sowie die Konzeption eines elektronischen deutsch-finnischen pragmatischen Wörterbuchs zur Diskussion. In weiteren Beiträgen geht es um einen deutsch-finnisch-kontrastiven und übersetzungsanalytischen Zugang, indem zum einen emotive Formeln, zum anderen Höflichkeitsformeln mit bitte unter die Lupe genommen werden. Der Band schließt mit einem Beitrag zu einem in der Phraseologie bisher weniger erforschten Bereich ab, nämlich zu Ungenauigkeitssignalen, deren polylexikale Realisierungen sich häufig zu Gesprächsformeln verfestigt haben.
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Wörter – Verbindungen

Festschrift für Jarmo Korhonen zum 60. Geburtstag

Ulrich Breuer and Irma Hyvärinen

Die Festschrift ist den wissenschaftlichen Schwerpunkten Jarmo Korhonens gewidmet, angefangen mit seinem jüngsten Spezialgebiet Lexikologie und Lexikographie, gefolgt von der Phraseologie und der Syntax. Die Beiträge zur Sprachgeschichte, insbesondere zur Sprache Martin Luthers, illustrieren die Kontinuität der sprachgeschichtlichen Interessen des Jubilars; und die Aufsätze zur Kultur- und Literaturgeschichte sowie zur Theologie und Sprachphilosophie demonstrieren seine fachliche Breite.
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Edited by Irma Hyvärinen and Jarmo Korhonen

Die Reihe “Finnische Beiträge zur Germanistik“ widmet sich den Gebieten Linguistik und Germanistik. In Sammelbänden und Monographien erschließen die Beiträge ein breites Themenfeld: Von vergleichender Rhetorik über Phraseologie bis hin zur Grammatikographie. Die Herausgeber Irma Hyvärinen und Jarmo Korhonen sind Professoren für Linguistik in Finnland. Die Forschungs- und Lehrschwerpunkte liegen bei Kontrastiver Linguistik und dem Sprachvergleich.
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Finnische Germanistentagung 2012

Einblicke und Aussichten

Series:

Edited by Irma Hyvärinen, Ulrike Richter-Vapaatalo and Jouni Rostila

Die Finnische Germanistentagung 2012 brachte rund 70 FachkollegInnen aus dem ganzen Land nach Helsinki. Im Dialog mit renommierten WissenschaftlerInnen aus dem Ausland thematisierten sie Aktuelles in Forschung und Lehre. Dieser Band enthält die Plenarvorträge und ausgewählte, in einem Referee-Verfahren begutachtete Sektionsbeiträge in vier Blöcken: «Einblicke in die Lage des Deutschen in Finnland», «Deutsch im Gebrauch», «Deutsch im Unterricht» und «Literatur als Kulturgut». Die rege Beteiligung und die Bandbreite der Tagung beweisen, dass es nicht schlecht bestellt ist um die finnische Germanistik, dass es jedoch gemeinsamer Bemühungen bedarf, um die akademische Existenz und den traditionell hohen Standard des Fachbereichs auch weiterhin zu sichern.