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Europa im Islam – Islam in Europa

Islamische Konzepte zur Vereinbarkeit von religiöser und bürgerlicher Zugehörigkeit

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Vivien Neugebauer

Wie ist es möglich, Bürger Europas und gleichzeitig Muslim zu sein? Die Autorin vergleicht aus differenzhermeneutischer Perspektive die Antworten von drei zeitgenössischen muslimischen Denkern. Sie zeigen, dass Europa und Islam durchaus zusammen gedacht werden können. Durch den Vergleich wird aber auch ein innerislamisches Spannungsfeld deutlich. Dieses bildet nicht nur die Vielfalt islamischer Wege ab, sondern stellt auch die kategoriale Unterscheidung von «islamisch» und «nichtislamisch» in Frage. Unter Betrachtung von Fragen der Partizipation, der Religionsfreiheit und des Miteinanders in einer wertepluralen Gesellschaft sind diese muslimischen Ansätze wertvolle Stimmen im Diskurs, wenn es nicht mehr nur darum geht, ob der Islam in Europa beheimatet werden kann – sondern «wie».
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Titel Vivien Neugebauer Europa im IslamIslam in Europa Islamische Konzepte zur Vereinbarkeit von religiöser und bürgerlicher Zugehörigkeit

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Partizipation, der Religionsfreiheit und des Miteinanders in einer wertepluralen Gesellschaft sind diese muslimischen Ansätze wertvolle Stimmen im Diskurs, wenn es nicht mehr nur darum geht, ob der Islam in Europa beheimatet werden kann – sondern wie .

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– Großbritannien, Frankreich und Deutschland Großbritannien Frankreich Deutschland Zusammenschau der nationalstaatlichen Gesinnungen 1.2.2.1.3    Kritische Diskursreflektion zur (religionspolitischen) Verhandlung einer nationalstaatlichen Integration des Islam 1.2.2.1.4    Zusammenschau der Dimension der nationalstaatlichen Bedingungen und ihre Kritik 1.2.3     Europa-Konzepte: Ansätze zur Verhandlung von Vereinbarkeit im konzeptionellen Identitätsdiskurs Welches Europa? 1.2.3.1      Historische Begegnungspunkte – Der Islam in Europa Der Islam als Teil europäischer

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neutral? In: Ratio Juris. 26(3), S. 404–429. Al-Azmeh, Aziz (1996): Die Islamisierung des Islam, Imaginäre Welten einer politischen Theologie. Campus, Frankfurt am Main. Albayrak, Halis (2013): Verkündigung (isl.). In: Heinzmann, Richard (Hrsg.): Lexikon des interreligiösen Dialogs. Bd. 2. Herder. Freiburg im Breisgau, S. 719–720. Albertz, Peter (2009): Denken. Systematische Betrachtungen. Königshausen & Neumann, Würzburg. ← 419 | 420 → Allievi, Stefano (2003): Konflikte um islamische Symbole in Europa. In: Journal für Konflikt- und Gewaltforschung 2, S. 6–31. Allievi

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Das Konzept von Europa ← 186 | 187 → 4.   Mustafa Cerić: Das Konzept von Europa als Haus des Gesellschaftsvertrages „I am proud that Islam defines my European patriotism.” Mustafa Cerić 303 „Es ist dir nicht auf die Stirn geschrieben, ob du Muslim bist oder Christ. Doch wir sind alle Europäer. Das meint weit mehr als nur Geografie, das ist die Entscheidung für unseren Way of Life.“ Mustafa Cerić im Interview 2005 304 Dramaturgie . Das Kernstück zu Cerićs Konzept bildet der von ihm entwickelte muslimische Gesellschaftsvertrag (2006a). Dieser adressiert die EU und

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Einleitung ← 18 | 19 → Einleitung:  Wie kann der Islam zu Europa gehören? Faktisch gesehen gehört der Islam schon längst zu Europa. Geschätzte 16 bis 18 Millionen Muslime leben heute in Westeuropa (vgl. Fürlinger 2013, 59). 1 Damit hat sich der Islam zur zweitgrößten Religion Europas entwickelt (Malik 2006; Minkenberg 2012). Insbesondere mit dem vermehrten sicherheitspolitischen Interesse nach den terroristischen Anschlägen in den USA im Jahr 2001 etablierte sich ein umfangreiches Integrationsprogramm (vgl. Luft 2014, 391). 2 Damit verbunden ist einerseits die

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Spannungsverhältnis betrifft die muslimische Innensicht, die im Folgenden für die Fragestellung der vorliegenden Arbeit als Zugehörigkeitsbedürfnisse verstanden werden. Die Spannung besteht dabei zwischen einem islamischen (a) und einem bürgerlichen (b) Zugehörigkeitsbedürfnis, das innerlich auszubalancieren ist (s. 8.3.3). Die Zugehörigkeitsbedürfnisse stehen in einem wechselseitigen Einflussverhältnis zueinander, aus dem ein bürgerliches Zugehörigkeitsbedürfnis (x) hervorgeht, welches beeinflusst, wie man als Muslim Bürger in Europa sein bzw. als Bürger Europas den Islam leben

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Islam und Europa ← 26 | 27 → 1.   Islam und Europa: Entwicklungen, Bedingungen und Diskurse 1.1  Historischer Aufriss – Die Entdeckung der Muslime Die Frage, ob und wie islamische und bürgerliche Zugehörigkeit innerhalb Europas – als ideengeschichtliches, politisches Konzept – miteinander vereinbart werden können, ist seit Jahrzehnten im Diskurs um den Islam in Europa vorherrschend. Dieser Diskurs setzte in den 1980er Jahren ein, als sich die westeuropäische Öffentlichkeit einer islamischen Präsenz gewahr wurde. Die „neuen“ Muslime waren bereits Jahrzehnte vorher

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Weltanshauungen – also auch der Islam bzw. die islamische Zugehörigkeit – durch die rechtlichen Rahmenbedingungen Westeuropas reguliert werden. In gleicher Weise erwartet Kermani, dass die islamische Zugehörigkeit der bürgerlichen unterstellt und insofern durch sie gegebenenfalls reguliert wird. Im Gegensatz dazu fokussieren Ramadans und Cerićs Konzept die Anknüpfungspunkte Europas, um den Islam als primäres Deutungs- und Regelsystem für die Muslime Westeuropas umzusetzen. Die Menschenrechte Europas bilden die Grundlage, auf der ihre islamisch-traditionellen Konzepte zur