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Andreas Leitner

Gegenstand der vorliegenden Arbeit sind die Erzählungen Fedor Sologubs. Die Aufgabenstellung dieser Arbeit folgt einer dreifachen Zielsetzung: Alle Erzählungen sollen zunächst bibliographisch erfaßt, dann interpretierend dargestellt und schließlich auf ihren literarischen Rang befragt werden.
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Prazd'nik''

Von Festen und Feiern in den slavischen Literaturen

Andreas Leitner and Dagmar Burkhart

Der Sammelband verfolgt die Intention, einem slavistisch-philologischen, aber auch allgemein kulturologisch interessierten Leserkreis einen Überblick über die Behandlung des Themas oder Motivkomplexes «Fest» in den slavischen Literaturen vom Mittelalter bis zur Gegenwart zu vermitteln. «Fest» als Zustimmung zur Welt, als Bewußtseinserweiterung oder als Zerstörung der bestehenden Ordnung verstanden, wird in der Literatur zu einem lesbaren Zeichen in der umfassenden Textualität von Geschichte und Kultur. Damit ist das Fest ein Kulturthema wie etwa das Essen in der Literatur, dessen interdisziplinäre Erforschung schon zu fundierten Ergebnissen geführt hat und deren methodische Ansätze in mancher Hinsicht auch für die Festforschung nutzbar zu machen sind. Bezeichnenderweise wird in der Literatur das gestörte Fest, das als Kulturthema nur eine marginale Rolle spielt, am häufigsten gestaltet. Das gestörte Fest steht vornehmlich als Metapher für Untergang, Übergang, Zerfall, für das Ende von traditionellen Normen und Werten. Die Feststörung als Verweigerung der Zustimmung zur Welt wird besonders in der modernen autonomen Kunst vorherrschend, weil sich diese nicht mehr in den Dienst affirmativer Daseinsdeutungen und Weltauslegungen stellen läßt.