Search Results

You are looking at 1 - 10 of 13 items for

  • Author or Editor: Christoph Weber x
Clear All Modify Search
Restricted access

Der Religionsphilosoph Johannes Hessen (1889-1971)

Ein Gelehrtenleben zwischen Modernismus und Linkskatholizismus

Christoph Weber

Johannes Hessen lehrte von 1920 bis 1965 an der Universität Köln. Als katholischer Religionsphilosoph geriet er mit der Kölner Kirchenleitung in Konflikt, als Pazifist und «Linkskatholik» wurde er vom Naziregime verfolgt. Schließlich wurde er in der Adenauerzeit als Gegner des NATO-Beitritts und der atomaren Aufrüstung abermals an den Rand gedrängt. Sein Lebensweg war dornig, aber in seinen wesentlichen geistigen Leistungen, nämlich modernen Ansätzen zu einer Neubegründung der Religionsphilosophie und einer Kritik der Neuscholastik, hat er sich am Ende weitgehend durchgesetzt.
Restricted access

Die Territorien des Kirchenstaates im 18. Jahrhundert

Vorwiegend nach den Papieren des Kardinals Stefano Borgia dargestellt

Christoph Weber

Der Kirchenstaat hat bislang so gut wie keine historisch-verwaltungsgeographische Behandlung gefunden, die für die Neuzeit eine genaue Erfassung der Provinz- und Gemeinde-Einteilung bieten würde. Der feudale und städtestaatliche Charakter dieses besonders konservativen Herrschaftsgebildes entzieht sich daher bis jetzt auch jeder kartographischen wie auch sozialhistorisch-herrschaftsanalytischen Darstellung. Anhand der bislang unbenutzten handschriftlichen Materialsammlung des späteren Kardinals Stefano Borgia aus der Zeit um 1769 wird es hier ermöglicht, zum ersten Mal die innere Struktur dieses in seiner Entwicklung steckengebliebenen, frühmodernen Staates - der doch den größten Teil Mittelitaliens umfaßte - bis zu den untersten Einheiten hin zu verfolgen.
Restricted access

Bischöfe, Generalvikare und Erzpriester

Ein Beitrag zur Geschichte der kirchlichen Leitungsämter im Königreich Neapel in der frühen Neuzeit

Christoph Weber

In diesem Buch wird eine Strukturanalyse der süditalienischen Bistümer in der Epoche zwischen Trienter Konzil und Französischer Revolution vorgenommen, und zwar im Hinblick auf die in jeder Hinsicht prekäre Situation der ca. 135 Bischöfe bezüglich ihrer Territorien, der «Jurisdiktionskämpfe» mit dem Staat, den Baronen und Kommunen, den scharfen Eingriffen der römischen Kurie und der Aufsässigkeit des eigenen Klerus. Angelpunkt der kirchlichen Präsenz war die neuartige Figur des Generalvikars, der als «moderner» Amtsträger die Hauptlast der Verteidigung der alten Diözesanrechte zu tragen hatte. Das Gegengewicht bildeten die Erzpriester als Exponenten eines unzähmbaren Autonomiewillens der lokalen Kommunitäten.
Restricted access

Konsumentenverhalten und Umwelt

Eine empirische Untersuchung am Beispiel von Energienutzung und Emissionen

Christoph Weber

Die Arbeit untersucht umweltrelevante Konsumhandlungen mit einem mikroökonomischen und haushaltsproduktionstheoretischen Ansatz. Dieser wird mit dem Konzept der Energiedienstleistung verknüpft und um Aspekte eingeschränkter Rationalität erweitert. Daraus wird ein integriertes Modell des Verbraucherverhaltens entwickelt, das unter anderem Wohnungswahl, Pkw-Besitz und Energieverbrauch umfaßt. Für die empirische Analyse werden Einzeldaten aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe verwendet. Mit einem gemischt monetär-energetischen Input-Output-Modell werden auch die indirekten Umweltwirkungen des Konsumverhaltens bilanziert. Schließlich werden Szenarien zur zukünftigen Entwicklung von Konsum-Umwelt-Beziehungen für die Energienutzung und ausgewählte Emissionen analysiert.
Restricted access

Episcopus et Princeps

Italienische Bischöfe als Fürsten, Grafen und Barone vom 17. bis zum 20. Jahrhundert

Christoph Weber

In Italien gab es auch in der Neuzeit zahlreiche Bistümer – 137 an der Zahl – die noch Feudalherrschaften besaßen. Dementsprechend trugen sie die Titel von Herzögen, Fürsten, Markgrafen, Grafen und Baronen. Die materiell ertragreichen Herrschaftsrechte fielen zur Zeit der Revolution, spätestens bis 1810, weg, die Titel blieben erhalten, bis Pius XII. ihren Gebrauch im Jahre 1951 verbot. Kern der Untersuchung ist die möglichst genaue Erfassung dieser bischöflichen Herrschaften in ihrem politischen und sozialen Umfeld. Abschließend folgt ein Katalog der 140 Bischöfe Europas, die in der Neuzeit einen Fürsten- oder Grafentitel trugen.
Restricted access

Senatus Divinus

Verborgene Strukturen im Kardinalskollegium der frühen Neuzeit (1500-1800)

Christoph Weber

Die innere Struktur des Kardinalskollegiums der Epoche von 1500 bis 1800 wird anhand der Fragen nach der Erblichkeit und der Käuflichkeit der roten Hüte sowie der Verdienste, die in langer und beschwerlicher Laufbahn in den «Heiligen Senat» als höchstem Kollegium der Christenheit führten, unter Berücksichtigung aller italienischen sowie papstverwandten Kardinäle erforscht. Dazu wurden alte biographische Notizen, in denen das Selbstverständnis des höchsten Senates noch ungebrochen aufscheint sowie zahlreiche genealogische und personengeschichtliche Quellen zu den 1154 Mitgliedern im behandelten Zeitabschnitt herangezogen. Diese Arbeit ermöglicht es, eine von den apologetischen Übermalungen des 19. und 20. Jahrhunderts befreite Papstgeschichte zu schreiben.
Restricted access

La Pureté du Dogme et de la Morale

Lettres de Rome über die theologischen Kontroversen in der Epoche Clemens XIV. und des Kardinals Mario Marefoschi (1760 bis 1780)

Series:

Edited by Christoph Weber

In der Epoche zwischen Aufklärung und Revolution kam es in Rom zum letzten Kampf zwischen den traditionellen und modernen Schulen der Theologie; ein Kampf, der mit der Aufhebung des Jesuitenordens 1773 nur vorläufig endete. Der Autor stellt der Öffentlichkeit zahlreiche neue Quellen samt Kommentierung aus den Jahren 1760 bis 1780 zur Verfügung. Das Material – Zeitungsartikel und diplomatische Texte – ermöglicht neue Perspektiven auf Fragen etwa nach der Legitimität des Jesuitenordens, der Berechtigung des Begriffes «Jansenismus» oder den Folgen von Molinismus und Probabilismus.
Restricted access

Jansenismus und Bischofsamt

Lebensläufe von 50 Amis de la vérité im französischen Episkopat des 18. Jahrhunderts

Series:

Edited by Christoph Weber

Ohne seine Bischöfe hätte der Jansenismus im 18. Jahrhundert nicht bis zur Französischen Revolution überleben können. Hier werden 50 zeitgenössische Biographien von Amis de la vérité im französischen Episkopat, die unter Louis XIV, Louis XV und Louis XVI den Gedanken an die christliche Gnadenlehre und die strenge Moral aufrechterhielten und gegen den Ultramontanismus und die Jesuiten kämpften, neu herausgegeben und ausführlich kommentiert.

Restricted access

Edited by Christoph Weber

Die Buchreihe Beiträge zur Kirchen- und Kulturgeschichte wurde 1994 ins Leben gerufen, um Interessenten des Fachkomplexes "Neuzeitliche Kirchengeschichte mit besonderer Berücksichtigung der Institutionen und geistesgeschichtlichen Strömungen" eine Plattform für Veröffentlichungen, die selber ganz unabhängig von kirchlichen Instanzen, aber auch von dominanten Schulen der Geschichtswissenschaft sein sollte. Diese doppelte Unabhängigkeit, verbunden mit dem Impuls, bevorzugt Werke aufzunehmen, die auf primären Quellenstudien beruhen, d.h. bei allem natürlich notwendigen Methodenbewußtsein doch vor allem tatsächlich Unbekanntes ans Licht heben, hat dieser Serie ein eigenes Profil gegeben. Im Lauf der Jahre stellten sich dann zwei Schwerpunkte heraus, die in ihrer Gegensätzlichkeit den Spannungsbogen der jüngeren Kirchengeschichtsforschung darstellen : auf der einen Seite stehen Untersuchungen zur kirchlichen Ämterstruktur, auf der anderen Seite Arbeiten zum Modernismus, resp. der innerkirchlichen Dissidenz im 19. und 20. Jahrhundert.
Restricted access

Stefanie Weber and Christoph Hasler

Anlässlich spektakulärer Amokläufe in Schulen und Universitäten stößt das Thema Gewalt in Zusammenhang mit gewalthaltigen Medien immer wieder auf ein breites Interesse in der Öffentlichkeit. So werden Amokschützen häufig das Spielen von Ego-Shootern und der Konsum von Horrorfilmen nachgesagt. Sind gewalthaltige Medien und Killerspiele nun aber tatsächlich Auslöser von realen Gewalthandlungen? Selbst wenn ein Zusammenhang von Gewalt in den Medien und realer Aggressionsbereitschaft nachgewiesen werden könnte, bleibt immer noch die Frage offen, was denn nun tatsächlich der Auslöser für die Gewalthandlungen ist. Dieser und weiteren Fragen wird in dieser Arbeit nachgegangen.